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Eröffnung mit 5-3: Der beste Zug erklärt

Veröffentlicht am 12. Juli 2026

Der 5-3-Wurf gehört zu den Standardwürfen, bei denen die beste Antwort klar feststeht – ähnlich wie bei 3-1 und 6-1 gibt es hier kaum ernsthafte Alternativen zum etablierten Standardzug.

Der Standardzug: 8/3, 6/3

Der beste Zug nach einem 5-3-Wurf ist 8/3, 6/3: ein Stein zieht vom Punkt 8 auf den Punkt 3, ein zweiter vom Punkt 6 ebenfalls auf den Punkt 3. Beide Steine bauen damit gemeinsam den 3-Punkt.

  • 8/3: Der Stein vom Punkt 8 zieht auf den Punkt 3.
  • 6/3: Der Stein vom Punkt 6 zieht ebenfalls auf den Punkt 3.

Der 3-Punkt liegt tief im eigenen Heimfeld und ergänzt die beiden anderen wichtigen Ausbaupunkte – den goldenen Punkt (5-Punkt) und den Bar-Punkt (7-Punkt) – zu einer möglichen späteren Blockade.

Warum ist dieser Zug so stark?

Wie bei 8/5, 6/5 beim 3-1-Wurf gilt auch hier: Der Zug sichert einen Punkt vollständig ab, ohne dabei einen Blot offen zu lassen. Beide Steine landen geschützt auf dem 3-Punkt, sodass der Gegner keine Schlagchance erhält. Alternativen, die stattdessen einen Stein weiter nach vorne bewegen (Running Plays), erkaufen sich Tempo mit Sicherheit – in Rollout-Analysen liegt 8/3, 6/3 daher fast immer vorn.

Typischer Fehler beim 5-3-Wurf

Ein verbreiteter Fehler ist, den Wurf für einen frühen Ausbruchsversuch zu nutzen, etwa mit 24/16. Das bringt zwar einen rückständigen Stein näher an die Sicherheit, hinterlässt dabei aber einen ungeschützten Stein mitten auf dem Brett – ein attraktives Ziel für den Gegner. Der Standardzug 8/3, 6/3 vermeidet dieses Risiko komplett.

Wie geht es nach dem 5-3-Wurf weiter?

Mit dem 3-Punkt gesichert, ergänzt sich das eigene Heimfeld zunehmend – der Blick richtet sich auf die übrigen zentralen Punkte und darauf, wie sich mehrere besetzte Punkte zu einer echten Blockade (Priming) zusammenfügen. Einen Überblick über alle Standard-Eröffnungszüge findest du unter Backgammon Eröffnung: Die besten Züge.

Häufige Fragen

Ist der 3-Punkt genauso wertvoll wie der 5-Punkt?

Nein, der 3-Punkt liegt weiter vorne im Heimfeld und ist etwas weniger wertvoll als der 5-Punkt (der goldene Punkt) oder der Bar-Punkt. Trotzdem ist er bei einem 5-3-Wurf der beste verfügbare Punkt, den man direkt bauen kann.

Warum nicht einen Stein weiter nach vorne ziehen (Running Play)?

Ein Running Play wie 24/16 bringt zwar einen rückständigen Stein in Sicherheit, hinterlässt dabei aber einen Blot auf dem 16-Punkt. Rollout-Analysen zeigen, dass der sichere Punktbau 8/3, 6/3 in aller Regel die stärkere Wahl ist.

Passt der 3-Punkt zu einer späteren Blockade?

Ja, zusammen mit dem 5-Punkt und dem Bar-Punkt bildet der 3-Punkt einen möglichen Baustein für ein Priming – allerdings meist erst, wenn diese wertvolleren Punkte bereits gesichert sind.

Ulf Mayer

Über den Autor

Ulf Mayer

Ich liebe Backgammon in allen Facetten – egal ob als schnelles Match auf dem Smartphone für zwischendurch oder bei einem Glas Wein mit einem hochwertigen Holzbrett im Kreis von Familie und Freunden. Als Gründer von backgammon-meister.de teile ich meine Leidenschaft, Taktiken und Tipps, um sowohl Anfängern als auch ambitionierten Spielern dabei zu helfen, ihr nächstes Match zu dominieren. Würfelbecher bereit? Lass uns das Spiel meistern!

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